DANKE an unser Couchtag-Team!!

Engagiert seit morgens um 7 Uhr, zwischendurch Becher spülen, Popcorn machen, auch mal kehren und aufwischen… - alle haben ohne Zögern angepackt wo es nötig war.
Und nicht zu vergessen: der Aufbau am Dienstagnachmittag und der Abbau am Ende des Couchtags: Um 15 Uhr war alles fertig.
Als die Schüler/-innen der RSS kamen, um die Kapelle für ihren Abschlussgottesdienst vorzubereiten, war schon alles wieder sauber und aufgeräumt.

Mit einem Wort: Ein Spitzen-Team!
 

"Couchtag" in der Presse

Ein sehr schöner Artikel im Paulinus (Bistumszeitung Trier). Er gibt die Atmosphäre und Grundidee des Couchtages sehr gut wieder.

Foto: Christine Cüppers, Paulinus

Hier der Text zum nachlesen: ..
Pokern und Tanzen statt Deutsch und Mathe
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Mitten im Schulalltag einfach mal die Seele baumeln lassen, jenseits von Lernstoff und Noten miteinander ins Gespräch kommen. Aus diesem Wunsch entwickelte das Team von „Micha“, dem schulpastoralen Projekt am Schulcampus in Lebach, den Couchtag.

Von Christine Cüppers

Joline, Lucy und Luca, Joelle, Giulio Pio, Anton und Maxi sitzen entspannt unter einem Pavillon vor der Michaelskapelle auf dem Schulcampus in Lebach und pokern. Moment mal, sollten die 15- jährigen Schüler an diesem Donnerstagvormittag vor den Sommerferien nicht noch regulären Unterricht haben? „Ja klar! Eigentlich wäre jetzt Deutsch, aber unsere Lehrerin ist mit uns zum Couchtag gegangen“, berichtet Maxi strahlend. Und Theresa Linscheid, die Deutsch- und Religionslehrerin der Jugendlichen, nickt und strahlt zurück.

Überhaupt strahlen an diesem Vormittag alle irgendwie um die Wette: Schüler, Lehrer und Organisatoren in und um die Kapelle, die das Zentrum des Couchtages für die Neuntklässler der umliegenden Schulen ist. Ein Indiz dafür, dass die sechste Auflage des Projekts ein voller Erfolg für alle Beteiligten wird.

Verantwortlich zeichnet ein gemeinsames Team aus Schülern von Johannes-Kepler- und Geschwister-Scholl-Gymnasium (JKG und GSG) sowie der Nikolaus-Groß-Schule und dem „Micha“-Projektteam. „Micha“ ist der Name des schulpastoralen Projekts „Kirche meets Campus“ in Trägerschaft der katholischen Schulseelsorge und des Dekanats Dillingen. „Unser Ziel ist es, Formate anzubieten, die auf die Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet sind, die im Lebensraum Campus einen wichtigen Teil ihres Lebens verbringen“, erklärt Theresia Bergwanger- Jochum, Schulseelsorgerin und Religionslehrerin am GSG.

Immerhin kommen täglich rund 2300 Schülerinnen und Schüler aus fünf verschiedenen Schulen auf den Campus. Dazu Lehrer, Mitarbeiter, Eltern. Sie alle sollen sich einbringen können bei den Micha-Angeboten. Deshalb wurden in der Startphase 2013 Themen und Interessenlagen erkundet. „Ein großes Thema waren Stress und Überlastung im Schulalltag. Daraus entwickelten sich im Laufe der Zeit die beiden offenen Angebote der Couchtage für Neunt- und Zehntklässler zweimal im Schuljahr sowie das wöchentlich angebotene ,Micha am Mittag‘“, erläutert Dekanatsreferent Thomas Ascher. Darüber hinaus biete das Projekt „Micha“ Adventsnachmittage, Lehrertreffen sowie das Treffen „Hand in Hand“ zwischen Schülerinnen der Ruth-Schaumann-Schule für Gehörlose und Schwerhörige und dem GSG, ergänzt Sebastian Leinenbach, Pastoralreferent im Dekanat Dillingen.

Treffpunkt und Zentrum ist in der Regel die seit 2017 renovierte Michaelskapelle. In der pulsiert am Couchtag das pralle Schülerleben. Ein Teil der Kirchenbänke ist zu Sitzgruppen zusammengestellt, dazwischen Tische und Stühle, an denen gemalt, gebastelt und gespielt wird. „Wir haben andere beim Spielen gesehen und uns für eine Runde Mühle entschieden“, erzählt Laura. Mit ihren Freundinnen Ehmedina und Carla genießt die GSG-Schülerin diese Premiere, die ein bisschen an Kindertage in der Familie erinnert. Freunde auch von den anderen Schulen treffen zu können, Zeit für Gespräche und einfach nur Spaß zu haben, dazu Musik zu hören und mit kleinen Snacks verwöhnt zu werden – diese Kombination gefällt allen.

Apropos Couch: Die gibt es natürlich auch. Auf der Empore steht sie und lädt ebenso wie einige Sitzsäcke und Kissen zum Entspannen ein. „Dieses Angebot ist sehr wertvoll. Wir Lehrer kommen mit den Schülern ins Gespräch über ganz anderes, als unsere alltäglichen Schulthemen. Es ist ein anderes Miteinander als im Unterricht, und die Schüler merken, dass man sich für sie interessiert, sie besser kennenlernen möchte“, meint Anna Wolf, Lehrerin am GSG.

Wer zwischendurch etwas Ruhe sucht, geht in den Altarraum der Kapelle. Durch bunte Tücher vom übrigen Couchtag-Treiben weitgehend abgeschirmt, schaffen Kerzenlicht und Ruhekissen hier eine schöne Entspannungs- und Meditationsatmosphäre.

Da die Schüler in die Planung des Couchtages einbezogen waren, herrscht allgemeine Zufriedenheit über die Angebote und Möglichkeiten. Die drückt sich nicht nur in den fröhlichen Gesichtern und Gesprächen aus, sondern auch in spontanen Tanzeinlagen zur fetzigen Musik.